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Museum Polling - Übersicht |
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Das Museum Polling ist weit mehr als ein herkömmliches Heimatmuseum. Es zeigt in 11 Räumen auf über 400 m2 Ausstellungsfläche eine Vielzahl von Exponaten aus unterschiedlichen Bereichen von der prähistorischen Zeit bis in die Gegenwart.
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Mit
der Abteilung
"Erdgeschichte", Mineralien- und Fossiliensammlung,
lebt die hohe naturwissenschaftliche Tradition des Pollinger
Augustinerchorherren-Stifts wieder auf.

Abdruck eines
Hirschzungenfarns auf einem
Tuffblock
(Phyllits scolopendrium)

Reiches Fundmaterial aus einer jungsteinzeitlichen Siedlung auf
Pollinger Flur (3700/3900 v. Chr.) gewährt mit detailgetreuen
Hausmodellen Einblicke in den damaligen Alltag.
Jungsteinzeitliche Keramik aus
Polling
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Der Geschichtsrundgang führt weiter über Bronze-,
Eisen- und Römerzeit bis zur Gründung des 1.
Pollinger Klosters um 750.
Das berühmte Augustiner- Chorherren-Stift Polling (1010-1803)
hat trotz Säkularisation neben der historischen Bausubstanz
interessante Relikte hinterlassen, die im Museum zu besichtigen sind.
Der Besucher kann sich über das religiöse Leben sowie
die kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen des Stifts informieren.
Bemaltes
Walschulterblatt (Venedig 1606) aus ehem.
Klosterbesitz
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Die Gemäldegalerie des Museums erinnert an eine bewegte Epoche
aus Pollings Zeit als Künstlerdorf.
Im 19. und 20. Jahrhundert fanden sich hier zahlreiche Maler der
"Münchner Schule" ein.
Landwirtschaftliches
Klostergebäude
an der Tassilostraße in Polling
(J.Koch, 1921), Ölgemälde

Nicht wenige davon brachten es zu großer
Berühmtheit, wie z. B. Zügel, Defregger, Wopfner,
Duveneck.
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Der
Refektoriums-Saal, ein ehemaliger Speise- oder Festsaal des
Klosterseminars, ist dem Thema "religiöse Kunst und
Frömmigkeit" gewidmet.
Er bildet mit seinem
Deckengemälde von Matthäus Günther und den
zarten Stukkaturen von Tassilo Zopf den passenden Rahmen für
diese Abteilung.
Madonna mit
Jesuskind
und Traube, um 1500
Barocker Hausaltar
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